Polytrauma bei Schwangeren
Ahmad Al Halabi, Assistenzarzt, Klinik für Anästhesie
Städtisches Klinikum Braunschweig
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Inhalts
1. Statistiken
2. Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft.
3. Versorgung der polytraumasierten...
Statistik
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Statistiken- Deutschland
Es gibt keine aktuelle Statistiken zum Thema “Trauma in Schwangerschaft“ in Deutschland.
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Statisken - USA
Häufigkeit: 6-7% 2
Primigravid: 43% der Betroffenen.
Mittleres Gestationsalter: 25.9 Wochen.
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Ursachen:
Verkhersunfälle: 54.6%
Uniforme Verteilung. Meiste Mortalität.
Missbrauch und Gewalt 22.3%
Meiste vor 18...
Komplikationen:
Perinatale Mortalität 5.67%
Mütterliche Mortalität 2.94%
Frühgeburt 25%
Plazenta Ablation 1.58%
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Physiologie1
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Herz-Kreislaufsystem
Herzfrequenz
↑ 10-12 Schläge/Min
 Herzminutvolum:
↑ 50%
Blutvolum:
↑ 30-50%
Verdunnungseff...
Atmung
Residualkapazität
Atemfrequenz
40-50% Steigerung der alveolären Ventilation
 Leichte Hyperventilation.
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Magen-Darm Trakt
Kompression des Magens
+
Störung des Verschlussmechanismus des Ösophagus
+
Abnehmende Magenaktivität...
Versorgung der Mutter
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Konzepte
1.Hilfe abholen (OA) und ruhig bleiben.
2.Lebens der Mutter kommt in erste Stelle.
3.ABCDE (primary survey) Sc...
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Primary Survey
A: Frühzeitige Sicherung des Atemswegs
B: Frühzeitige ausreichende Beatmung
C: Kreislaufstabilisierung
...
Don’ts
Vasopressors Eingabe (Vasokonstriktion in der Plazenta).
Flußigkeiten Zuführ verspäten (falsche Zeichen der Kre...
Besondere Komplikationen3
DIC aufgrund Fruchtwasser Embolien (Thrombozyten + Fibrinogen Werte)
Iso-immunisation (RH –v...
Versorgung des Fötus
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Risikofaktoren zur fetalen Mortalität4
Ejection from vehicle
Pedestrian injury
Lack of restraints
Maternal tachyca...
Ursachen4
Mütterliche Kreislauf Instabilität (80%).
Plazenta Ablation (54% (
Vaginale Blutung (70%)
Gebärmutter Zä...
Optimale Versorgung
1. Optimale Überwachung:
Sonographie
Doppler
Cardio-Tokograph
2. Optimale Versorgung
Geburts...
Notsektio?
Nur bei:
Schwangerschaftsalter > 24 Wochen (Gebärmütter überschreit Bauchnabel).
Positive fetale Herzaktiv...
ErlaubteVerbotene Medis2
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Depolarisierende sowie nicht Depolarisierende Muskelrelaxans.
Lokaleanästhetika: Bupivaca...
Fazit
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Atemwegssicherung
Kreislaufstabilisierung durch Flüßikeiten und optimale Lagerung. Katecholamine vermeiden. ...
Fragen?
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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Quellen
1.Trauma and pregnancy, Connolly AM, Katz VL, Bash KL, McMahon MJ, Hansen WF, American Journal of Perinatology. 1...
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Polytrauma bei schwangern

Ein Fortbildungsvortrag zum Thema "Trauma in der Schwangerschaft' als teil der Abteilungsfortbildung in der Klinik für Anästhesie und Internsivmedizin in Klinikum Braunschweig
Published on: Mar 4, 2016
Published in: Health & Medicine      
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Polytrauma bei schwangern

  • 1. Polytrauma bei Schwangeren Ahmad Al Halabi, Assistenzarzt, Klinik für Anästhesie Städtisches Klinikum Braunschweig 1
  • 2. Inhalts 1. Statistiken 2. Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft. 3. Versorgung der polytraumasierten Schwangeren. 4. Fazit 5. Fragen 2
  • 3. Statistik 3
  • 4. Statistiken- Deutschland Es gibt keine aktuelle Statistiken zum Thema “Trauma in Schwangerschaft“ in Deutschland. 4
  • 5. Statisken - USA Häufigkeit: 6-7% 2 Primigravid: 43% der Betroffenen. Mittleres Gestationsalter: 25.9 Wochen. 5
  • 6. Ursachen: Verkhersunfälle: 54.6% Uniforme Verteilung. Meiste Mortalität. Missbrauch und Gewalt 22.3% Meiste vor 18 Wochen. Fallen 21.8% Sonstige 1.3%. 6
  • 7. Komplikationen: Perinatale Mortalität 5.67% Mütterliche Mortalität 2.94% Frühgeburt 25% Plazenta Ablation 1.58% 7
  • 8. Physiologie1 8
  • 9. Herz-Kreislaufsystem Herzfrequenz ↑ 10-12 Schläge/Min  Herzminutvolum: ↑ 50% Blutvolum: ↑ 30-50% Verdunnungseffekt  leichte Anämie Cave: Kavakompressionssyndrom 9
  • 10. Atmung Residualkapazität Atemfrequenz 40-50% Steigerung der alveolären Ventilation  Leichte Hyperventilation. 10
  • 11. Magen-Darm Trakt Kompression des Magens + Störung des Verschlussmechanismus des Ösophagus + Abnehmende Magenaktivität bzw. Entleerung = höhe Aspirationsgefahr Jede Schwangere > 14 Wochen = nicht nüchtern 11
  • 12. Versorgung der Mutter 12
  • 13. Konzepte 1.Hilfe abholen (OA) und ruhig bleiben. 2.Lebens der Mutter kommt in erste Stelle. 3.ABCDE (primary survey) Schema folgen. 4.Multidisplinäre Behandlung. 5.Optimale Lage: 15-30 Grads linkseitg, mit gleichseitige WS Stabilisierung. 6.Frühzeitige Erkennung der Art des Traumas (Strumpfes vs. Penetriendes). 13
  • 14. 14
  • 15. Primary Survey A: Frühzeitige Sicherung des Atemswegs B: Frühzeitige ausreichende Beatmung C: Kreislaufstabilisierung Frühzeitige Flüßigkeiten Zuführ und Bluttransfusion (Bei Bedarf). Optimierung der Lage. ZVD Messung mittels eines ZVK. D: neurologische Defizit E: Exposure (uterine Blutung?). 15
  • 16. Don’ts Vasopressors Eingabe (Vasokonstriktion in der Plazenta). Flußigkeiten Zuführ verspäten (falsche Zeichen der Kreislaufstabilität, Kristalloid vs Kolloid) Gefahr zu dem Fetus unterschätzen (Auch bei minimaler mütterlichen Verletzung). 16
  • 17. Besondere Komplikationen3 DIC aufgrund Fruchtwasser Embolien (Thrombozyten + Fibrinogen Werte) Iso-immunisation (RH –ve Mutter) 5 (8-30% vs. 2-8%) Jede Rh- Schwangere soll RH Immunoglobulin Therapie bekommen. Eklampsie und Präeklampsie 17
  • 18. Versorgung des Fötus 18
  • 19. Risikofaktoren zur fetalen Mortalität4 Ejection from vehicle Pedestrian injury Lack of restraints Maternal tachycardia Maternal hypotension Maternal hypoxia Maternal contractions Abnormal fetal heart rate Injury severity score > 9 19
  • 20. Ursachen4 Mütterliche Kreislauf Instabilität (80%). Plazenta Ablation (54% ( Vaginale Blutung (70%) Gebärmutter Zärtlichkeit. Wehe Gebärtsmutter Ruptur: Akut Abdomen Schock 20
  • 21. Optimale Versorgung 1. Optimale Überwachung: Sonographie Doppler Cardio-Tokograph 2. Optimale Versorgung Geburtshilfe ärztliche Teilnahme Optimierung und Stabilisierung des mütterlichen Kreislaufs. 21
  • 22. Notsektio? Nur bei: Schwangerschaftsalter > 24 Wochen (Gebärmütter überschreit Bauchnabel). Positive fetale Herzaktivität. Mütterliche Reanimation <10 Min. Peri- aber nicht Postmortem 22
  • 23. ErlaubteVerbotene Medis2 23 Depolarisierende sowie nicht Depolarisierende Muskelrelaxans. Lokaleanästhetika: Bupivacain und Ropivacain. X Opoid (nür bei Bedarf, vorsichtlich, und bei bedarf mit 0,01 mg/Kg Naloxon antagonisieren).
  • 24. Fazit 24 Atemwegssicherung Kreislaufstabilisierung durch Flüßikeiten und optimale Lagerung. Katecholamine vermeiden. Multidisciplinäre Behandlung. Lebens der Mutter zu erst!
  • 25. Fragen? 25
  • 26. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 26
  • 27. Quellen 1.Trauma and pregnancy, Connolly AM, Katz VL, Bash KL, McMahon MJ, Hansen WF, American Journal of Perinatology. 1997 Jul;14(6):331-6. 2.Hans Walter Striebel. Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin. 7e Auflage. Schattauer; 2009. Sektion 5.3, Anästhesie in der Geburtshilfe; Seite 250. 3.Advanced Trauma Life Support for Doctors, Student Course Manual. 8th Edition; American College of Surgeons; 2004. Chapter 12; Page 259. 4.Dr Michael E Sugrue, Commander Michael C O’Connor, Dr Scott K D’Amours. Trauma during pregnancy. ADF Health 2004; 5: 24-28. 5.Pearlman MD, Tintinelli JE, Lorenz PR. A prospective study of the outcome after trauma during pregnancy. Am J Obstet Gynecol 1990; 162: 1502-1510. 27

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