PRESSE-CLIPQuelle: Main-Echo OnlineDatum: 5. August 2011Gigantische PaketpackmaschineIndustriekultur: Beim ...
Breer, dessen Begeisterung für sein Metier in den zweistündigen Führungen immer wiederdurchbricht.Stolz schwingt in seiner...
Hintergrund: Office Depot Logistikzentrum GroßostheimOffice Depot wurde 1986 in Florida gegründet und ist nach eigenen Ang...
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Presse-Clip 05.08.2011

MPS-Lösung in Anwendung
Published on: Mar 4, 2016
Published in: Business      
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presse-Clip 05.08.2011

  • 1. PRESSE-CLIPQuelle: Main-Echo OnlineDatum: 5. August 2011Gigantische PaketpackmaschineIndustriekultur: Beim Anbieter für Bürobedarf »Office Depot« werden täglich bis zu 14.000Aufträge abgewickelt.Die eigentlichen Stars im hochautomatisierten Logistikzentrum von Office Depot tretenbescheiden in schwarz-weißen Streifen auf: Ohne den individuellen Barcode, der jede Bestellung,jedes Produkt, jedes Paket eindeutig kennzeichnet und dessen Weg nachvollziehbar macht,würde auf den 31 000 Quadratmetern Fläche im Industriegebiet von Großostheim eine Mengeschief laufen.Doch Logistikleiter Mario Breer kann sich auf die Strichkodierungen und vor allem auf seine 220Mitarbeiter im Distributionszentrum verlassen. Sie schaffen es mit Hilfe hochmoderner Maschinenund klug ausgetüftelter Prozesse, täglich bis zu 14.000 Aufträge für Kunden in Deutschland undÖsterreich zu kommissionieren.»Unser Service macht uns attraktiv!« erklärt Breer am Mittwoch den 80 Besuchern, die ergemeinsam mit seinem Stellvertreter Kai Löschinger und Logistiktrainer Manuel Schweibert inKleingruppen durch sein riesiges Revier führt. Die Gäste, die der Einladung anlässlich der Tageder Industriekultur gefolgt sind, begleiten die Office-Depot-Verantwortlichen fasziniert auf denvielen Kilometern Warenstraßen, die sich durch die bis zu 15 Meter hohen Hallen ziehen.Bis kurz unter die Hallendecke reichen die sieben Regaletagen, auf denen sich Produkte wieKopierpapier, Drucker, Ordner, Bürostühle und alles, was für einen reibungslosen Ablauf im Bürogebraucht wird, stapeln. »Da muss man ja schwindelfrei sein!« entfährt es einer Besucherin, diemit anschaut, wie sich ein Staplerfahrer fachmännisch ein Paket von ganz oben angelt und sicherwieder auf die Erde bringt. »Ja, und bei Stromausfall müssen sich unsere Fahrer notfalls auchabseilen können«, ergänzt Breer schmunzelnd.Viel rote Farbe, dazu lichtes Grau und das knallige Gelb der Elektro-Stapler machen aus demLogistikzentrum fast so etwas wie eine Spiellandschaft. Die Fahrer surren leise heran, schnappensich nach genau ausgeklügelten Anleitungen die gewünschten Produkte. Leise rollen dieinsgesamt 4,2 Kilometer langen Förderbänder, von wendeltreppenartigen Metallspiralen rutschenPakete herunter. 35 000 Paletten passen ins Großostheimer Lager, das sind gut tausendLastwagen-Ladungen voll. Einmal pro Monat wird das gesamte Lager umgeschlagen, erzählt
  • 2. Breer, dessen Begeisterung für sein Metier in den zweistündigen Führungen immer wiederdurchbricht.Stolz schwingt in seiner Stimme, als er die staunenden Besucher an die Maschinen führt, dieVerpackungskartons in sechs Größen zusammenkleben. Oder als er das Prinzip von »Pick byLight« erklärt: ein rotes Licht über dem jeweiligen Regalplatz zeigt dem Kommissionierer,welches Produkt in welcher Anzahl in den Karton muss. Per Barcode wird jeder Auftrag so durchdas Lager geführt, dass er auf kürzestem Weg alle Stationen erreicht, an denen Ware eingepacktwird.»Sensationell!« finden die Besucher, die leuchtend gelbe und orange Warnwesten tragen, auchden »A-Frame«, einen dem gleichnamigen Buchstaben nachempfundenen Rahmen. Ähnlich wiebeim Zigarettenautomaten, so vergleicht es Breer, werden hier Waren wie Stifte, Patronen,Tesafilm automatisch nach Auftragsvorgabe auf ein Band gezogen und im Karton gesammelt.Alles scheint wie von Geisterhand aneinander gekoppelt, an jeder Station wissen Mitarbeiter undMaschinen genau, was zu tun ist. Nur 0,2 Prozent klein ist die Fehlerquote, lässt Breer verlauten.99,8 Prozent aller Aufträge kommen also korrekt und am Tag nach der Bestellung bei Privat- undFirmenkunden an.Wie denn das Arbeitsklima so wäre und ob die Mitarbeiterfluktuation hoch sei, will ein Besucherwissen. »Wir arbeiten hier kennzahlengetrieben und achten sehr auf Leistung«, gibt erunumwunden zu. Aber wer gut in seinem Job sei und sich loyal dem Unternehmen gegenüberzeige, werde auch belohnt, beispielsweise durch Bonuszahlungen. Die Fluktuation sei sehrgering.Die meisten Mitarbeiter im Logistikzentrum stammen aus der Region, viele seien jahrelang dabei.»Und bei uns duzen sich alle!« sagt der Chef, der kein Problem mit dem Azubi hat, der »Mario«zu ihm sage. »Respekt kann man sich auch anders verschaffen«, weiß der erfahrene Leiter.Flexible MitarbeiterFlexibilität schätzt Breer bei seinen Mitarbeitern sehr: Die meisten lassen sich überall im Lagereinsetzen, sind nicht auf einen festen Platz fixiert und verstehen so die Probleme ihrer Kollegenbesser. Auch was die Arbeitszeiten betrifft, erwartet der Chef Anpassungsbereitschaft: »Wirhaben Wahnsinnsspitzen, beispielsweise in der Hochsaison zwischen Oktober und Januar. Dasgleichen wir mit Arbeitszeitkonten in den ruhigeren Monaten wieder aus.«Breer, der im Polohemd mit aufgesticktem »Viking«-Logo, Jeans und Sicherheitsschuhen durchden Betrieb führt, gibt den Besuchern noch mit auf den Weg: »Uns ist die richtige Symbiosezwischen Menschen und Maschinen hier wichtig. Ohne Technik würde nichts laufen, ohneMenschen aber auch nicht. Wir brauchen die richtige Mischung.« Cornelia Müller
  • 3. Hintergrund: Office Depot Logistikzentrum GroßostheimOffice Depot wurde 1986 in Florida gegründet und ist nach eigenen Angaben führender globalerAnbieter von Bürobedarf und -dienstleistungen. Seinen deutschen Hauptsitz mit 450Mitarbeitern( davon 220 in der Logistik) hat das Unternehmen in Großostheim, wo es eineGesamtfläche von 84 000 Quadratmetern besitzt. Im vor drei Jahren eröffneten Logistikzentrummit einer Hallenfläche von 31 000 Quadratmetern (das entspricht knapp sieben Fußballfeldern)werden täglich zwischen 9000 und 14 000 Aufträge bearbeitet, das sind bis zu 30 000 Pakete.Unter dem Markennamen Viking beliefert das Unternehmen kleinere und mittelständischeKunden in Deutschland und Österreich, unter dem Namen Office Depot werden die Großkundenversorgt. 35 000 Hochregalplätze fassen die 14 200 verschiedenen Artikel vom Bleistift bis zumDrucker oder Bürostuhl, die über eine Strecke von 4,2 Kilometern Fließband durch dashochautomatisierte Zentrum geschleust werden. 42 Ladetore, an denen die Lastwagen direktandocken, stehen zur Be- und Entladung bereit.

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