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Pressemeldung: Krankenstand 2014 steigt, Beschäftigte fehlen nicht öfter, aber länger

14,8 Tage waren Erwerbspersonen - dazu zählen Beschäftigte und ALG-I-Empfänger - in Deutschland 2014 durchschnittlich krankgeschrieben. Dies entspricht einem Krankenstand von 4,05 Prozent, der damit 0,9 Prozent höher liegt als im Jahr zuvor. Dies gab die Techniker Krankenkasse (TK) am 28.01.2015 auf ihrer Pressekonferenz zum Depressionsatlas Deutschland bekannt. Dieses Dokument kann für redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Pressemeldung: Krankenstand 2014 steigt, Beschäftigte fehlen nicht öfter, aber länger

  • 1. TK-News Informationen für die Presse Techniker Krankenkasse  Pressestelle  Bramfelder Straße 140  22305 Hamburg  www.presse.tk.de Für Rückfragen: Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle Tel. 040 - 6909 2223, E-Mail michaela.hombrecher@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse TK: Krankenstand 2014 steigt, Beschäftigte fehlen nicht öfter, aber länger Berlin, 28. Januar 2015. 14,8 Tage waren Erwerbspersonen - dazu zählen Be- schäftigte und ALG-I-Empfänger - in Deutschland 2014 durchschnittlich krankge- schrieben. Dies entspricht einem Krankenstand von 4,05 Prozent, der damit 0,9 Prozent höher liegt als im Jahr zuvor. Dies gab die Techniker Krankenkasse (TK) heute auf ihrer Pressekonferenz zum Depressionsatlas Deutschland bekannt. Der Anstieg resultiert laut TK ausschließlich aus der längeren Dauer der Krank- schreibungen. 13,3 Tage fehlten Erwerbspersonen in Deutschland im Krankheits- fall, die durchschnittliche Dauer stieg damit um 4,5 Prozent (12,9 Tage in 2013). Gudrun Ahlers, bei der TK zuständig für die Gesundheitsberichterstattung: "Deut- lich gestiegen sind jedoch die Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkran- kungen. Nachdem die Fehlzeiten 2013 im Vergleich zu allen Vorjahren erstmals nicht weiter zugenommen hatten, verzeichnen wir für 2014 wieder einen Anstieg von 0,2 Tagen pro Kopf." Von den 14,8 Fehltagen entfielen also 2,8 Tage auf psychische Störungen. Damit geht ein Fünftel der gesamten Fehlzeiten auf seeli- sche Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen zurück. Hinweis für die Redaktionen: Die Daten sind eine Vorabveröffentlichung aus dem Gesundheitsreport 2015, der im April erscheint. Dafür wertet die TK die Krankschreibungen der 4,4 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen aus. Dazu zählen sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I, von denen mehr als jeder Siebte bei der TK versichert ist.

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