Pressemitteilung vom 02.06.2009VDH: 65% der Verbraucher akzeptierenHonorar-BeratungArgumente pro Provision verfälschen die...
Pressemitteilung vom 02.06.2009Der Verbund Deutscher Honorarberater folgert hieraus: Die Anbieterseite will dasProvisionsm...
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[pdf] Pressemitteilung : VDH: 65% der Verbraucher akzeptieren [http://www.lifepr.de?boxid=108396]
Published on: Mar 4, 2016
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  • 1. Pressemitteilung vom 02.06.2009VDH: 65% der Verbraucher akzeptierenHonorar-BeratungArgumente pro Provision verfälschen die Marktfakten(Amberg) Je nach Interessenlage werden die vorliegenden Marktstudien zur Thema-tik „Akzeptanz der Honorar-Beratung aus Verbrauchersicht“ gern nur in Auszügenzitiert.Als Kern-Argumente contra Honorar-Beratung werden dabei ins Feld geführt:1. Der Kunde ist nicht bereit, Honorare zu bezahlen2. Der Kunde kann sich kein Honorar leisten3. Es gibt zu wenig ProdukteAuf den ersten Blick sind diese Argumente zu einhundert Prozent glaubwürdig. AlleMarktteilnehmer, vorrangig die Versicherungswirtschaft, haben den Verbraucherüber ein Jahrhundert lang so „konditioniert“, dass er jedwede Finanz-Dienstleistungzwangsläufig als „umsonst“ begreift. Wie soll der Kunde bei einer Umfrage zumThema Honorar-Beratung antworten, wenn dieses Modell nur unzureichend be-kannt ist. Hierzu bedürfte es einer vorherigen Aufklärung.Die Äußerungen führender Vertreter der Versicherungswirtschaft wie auch derFinanzberater offenbaren jedoch, dass man unsicher ist, ob die bisherige „Kunden-erziehung“ auch in Zukunft durchzuhalten sein wird.Immerhin konnte der Verbraucher sich seit Jahrzehnten enorme Provisionszahlun-gen an den Vertrieb leisten. Provisionen, die jedwede Vergütung mittels Honorarweit überschreiten und zudem zu erheblichen Renditeeinbußen führen. Volkswirt-schaftlich betrachtet, ein klar messbarer Schaden. Warum soll sich der Verbraucher,vor diesem Hintergrund, nun angeblich kein Honorar leisten können?Wegen dieser und etlicher anderer Ungereimtheiten in der Argumentation maßgeb-licher Marktteilnehmer hat der Verbund Deutscher Honorarberater die Studien derletzten 2 Jahre zur „Akzeptanz der Honorar-Beratung aus Verbrauchersicht“ (u.a.von Psychonomics, Simon, Kucher & Partner, Steinbeis Hochschule und investorsmarketing) ausgewertet.Das Ergebnis: 16% der Deutschen kennen den Begriff Honorar-Beratung. 65 % dieser Gruppe finden das Modell der Honorar-Beratung gut, 84% kennen das Modell der Honorar-Beratung nichtBei der Relation von 250.000 geschätzten Provisionsberatern zu 1.500 Honorar-Beratern sind diese Ergebnisse weit überproportional positiv für die Honorar-Beratung. Sobald der Verbraucher das Modell der Honorar-Beratung detailliert er-kennt, ist er zu überwiegenden Mehrheit bereit dieses zu bevorzugen. Und diesdeckt sich mit der neunjährigen Erfahrung des VDH.Der Verbraucher wünscht sich ein aufwandsbezogenes, auf seine Bedürfnisse zuge-schnittenes Beratungs-Honorar. Der Vermittler will eine produktbezogenes Vergü-tung. Die bisherigen Studien beziehen sich jeweils auf eine Zielgruppe: Finanzbera-ter oder Verbraucher. In der Gegenüberstellung der Ergebnisse zeigt sich jeweilsdeutlich:Honorare werden vom Verbraucher bevorzugt, Provisionsmodelle nicht.
  • 2. Pressemitteilung vom 02.06.2009Der Verbund Deutscher Honorarberater folgert hieraus: Die Anbieterseite will dasProvisionsmodell um jeden Preis über die Runden retten. „Das Modell der Abwrack-prämie wird in diesem Markt schon seit dem ersten Tag gefahren. Kündige deinealte Police, nimm meine neue. Und in drei Jahren bringe ich dir die nächste. Dasganze nennt man dann Vertrieb. Wer bei diesem Spiel bisher der Verlierer war, isteindeutig“, so VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch. Und: „ Der Verbund DeutscherHonorarberater stellt Honorar-Beratern allein auf der Versicherungsseite ein Ange-bot von dutzenden Honorar-Tarifen von über dreißig Versicherern zur Verfügung.An Produkten ist demnach kein Mangel.Wer auf der Produktschiene argumentiert, denkt in den Maßstäben eines Verdrän-gungsmarktes und nicht pro Verbraucher. Bei der Honorar-Beratung geht es nichtum das kurzfristige Geschäft, sondern um Lebensertragswerte. Die einzige Rechtfer-tigung für die ungehemmte Marktflutung mit Produkten besteht darin, sich selbstmit dem Ausstoß von immer wieder gleichen aber unterschiedlich etikettiertenProdukten am Leben zu erhalten.Es macht für keinen Verbraucher der Welt einen Sinn, aus hunderten von Lebens-versicherungen wählen zu können. Das ist einfach absurd. Dass die Versicherungs-wirtschaft dieses Rad bis zur Erschöpfung weiterdrehen will, halte ich zudem fürunklug. So provoziert man wider besseres Wissen den Gesetzgeber zu regulatori-schen Eingriffen. Eingriffe, die man schon bisher stets allein dem ungezügelten eige-nen Marktauftritt zuzuschreiben hatte.“Rauch merkt zudem an: „In allen Veröffentlichungen, die sich gegen die Honorar-Beratung aussprechen, wird mit abenteuerlichen Einmal-Honoraren argumentiert.Diese gibt es jedoch in der Realität gar nicht. Diese Denkweise stammt ebenfalls ausdem reinen Produktabsatzmodell. Der echte Honorar-Berater arbeitet mit Stun-densätzen und/oder Betreuungshonoraren. Diese sind stets allemal preiswerter alseine Provision. Beim Rechnen auf dieser Ebene fällt vielen Kritikern oft der Stift ausder Hand. Sie erkennen dann, das sie oftmals gegen etwas polemisiert haben, vondem sie schlicht gesagt keinerlei Kenntnis hatten.“Info: Die im Jahr 2000 gegründete VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater(VDH) ist der führende Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung inDeutschland. Er hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarbe-raters geformt und weiter entwickelt. Zu seinen mehr als 320 angeschlossenenPartnerunternehmen zählen Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified FinancialPlanner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten neun Jahren durch denAufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzuzählen die MiFID- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssystemeinkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorar-modelle, sowie die gesamte Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern,darunter u.a. 24 Personenversicherungspartner. Derzeit betreuen die dem VDHangeschlossenen Beratungsunternehmen ca. 750 Mio. Euro Wertpapiervermögen,sowie mehr als 700 Mio. Euro Versicherungsbeitragssumme. Die Entwicklung desBerufsbildes "Honorar-Berater" zum Standesberuf gehört zu den erklärten Zielendes VDH. Die erforderlichen gesetzlichen Änderungsvorschläge wurden demVerbraucherschutz-Ministerium vor kurzem vorgelegt.Kontakt:VDH GmbH Verbund Deutscher HonorarberaterDieter RauchEmailfabrikstraße 1292224 AmbergTelefon 09621 – 788 250Telefax 09621 – 788 2520presse@vdh24.dehttp://www.honorarberater.eu

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