Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 ...
Rechnung getragen hätten. Zuletzt allerdings hatte Bundes-gesundheitsminister Bahr gedroht, das Gesetz zurückzuziehen,soll...
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Presseinfo 010-2012.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Beruhigungspille für die Krankenhäuser [http://www.lifepr.de?boxid=330933]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presseinfo 010-2012.pdf

  • 1. Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 65760 Eschborn Telefon (0 61 96) 40 99 50 Telefax (0 61 96) 40 99 99 eMail: mail@hkg-online.dePresseinformationFINANZHILFEN/TARIFAUSGLEICHBeruhigungspille für die KrankenhäuserErneut ist eine Chance ungenutzt verstrichen, eine dauer-hafte, stabile und verlässliche Finanzierung der Kliniken aufden Weg zu bringen.(Eschborn, 11. Juli 2012) „Nur ein Vermittlungsverfahren hät-te die Chance geboten, erneut und nachdrücklich auf eine aus-reichende, dauerhafte und stabile Krankenhausfinanzierunghinzuwirken“, bewertete Rainer Greunke, GeschäftsführenderDirektor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), dassoeben beendete Verfahren zur Einführung des Psych.-Entgeltgesetzes. An das Gesetz zur Entgeltregelung für psychi-atrische und psychosomatische Krankenhäuser sind die neuenFinanzierungsregelungen für Akutkrankenhäuser angedocktworden. Darin enthalten ist zwar u. a. eine Soforthilfe zur Teil-finanzierung von Tarifkosten für 2012, doch diese sei lediglichals „Beruhigungspille“ für die Krankenhäuser zu erachten, ins-besondere für Kliniken, die um ihre Existenz kämpften. „“Teil-finanzierung der Tarifkosten“ heißt, dass nur 50 % der Tarifer-höhung 2012 von den Krankenkassen bezahlt werden. Das Ge-setz bietet keine Lösung für das Problem der anderen 50 % an.Damit drohen weiterer Personalabbau und eine weitere Leis-tungsverdichtung in den Krankenhäusern“, so Greunke.Im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens hatte der Gesundheits-ausschuss des Bundesrates zahlreiche Änderungsvorschläge un-terbreitet, die der Problemlage der Kliniken deutlich stärker
  • 2. Rechnung getragen hätten. Zuletzt allerdings hatte Bundes-gesundheitsminister Bahr gedroht, das Gesetz zurückzuziehen,sollte die Länderkammer den Vermittlungsausschuss anrufen.Damit wäre auch die Soforthilfe für Krankenhäuser gestrichenworden. So ist das Gesetz, das in wesentlichen Teilen zum1. August 2012 in Kraft tritt, vom Bundesrat soeben gebilligtworden, ohne den Vermittlungsausschuss anzurufen.Die Krankenhäuser leiden seit Jahren unter einer Finanzierungs-lücke, herrührend aus der gesetzlichen Begrenzung ihrer Ein-nahmen: Während die Ausgaben aufgrund der Preissteigerungenfür Waren und Dienstleistungen, insbesondere für den Bezugvon Medizinprodukten und Energie sowie für Personalkosten-steigerungen in Folge von Tarifabschlüssen unvermeidbar umetwa 4 Prozent steigen, sind die Einnahmesteigerungen bei derVergütung ihrer Behandlungsleistungen 2012 auf 1,48 Prozentbeschränkt.Bereits im Frühjahr hatte die HKG im Zuge ihrer Kampagne„Für Faire Finanzierung 2012“ auf diesen Missstand hingewie-sen. In einem Appell an Gesundheitsminister Bahr, bestärktdurch die Unterschriften von gut 20.000 Patienten und Bürgern,hatte die HKG eine umfassende, stabile und verlässliche Finan-zierung der Krankenhäuser gefordert und dafür breite Unterstüt-zung aus der hessischen Landes- und Kommunalpolitik erhalten.Die HKG – Ein KurzporträtDie Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband derKrankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landesmit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahlvon rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind.Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspoliti-schen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesenwahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung. 2Ihre Ansprechpartner:Hans Ditzel Andrea IffertPressesprecher ReferentinTel.: 06196 / 40 99 61 Tel.: 06196 / 40 99 62Fax: 06196 / 40 99 99 Fax: 06196 / 40 99 99

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