Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 ...
96 Prozent aller Krankenhausabrechnungen unbeanstandet sind, bei nachträglichen Beanstandungen nicht um die Behandlungs...
of 2

Presseinfo 04-2011.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Krankenhäuser rechnen korrekt ab – Fakten widerlegen Kassen-Bundesverband [http://www.lifepr.de?boxid=259605]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presseinfo 04-2011.pdf

  • 1. Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 65760 Eschborn Telefon (0 61 96) 40 99 50 Telefax (0 61 96) 40 99 99 eMail: mail@hkg-online.dePresseinformationKrankenhäuser rechnen korrekt ab – Fakten widerlegenKassen-BundesverbandGutachten bestätigt Korrektheit der Abrechnung von Kranken-hausleistungen(Eschborn, 11. Oktober 2011) „Jetzt bestätigen auch neutrale Gut-achter, was wir schon immer gesagt haben: Die Krankenhäuser rech-nen ihre Behandlungsleistungen gegenüber den Krankenkassen kor-rekt ab. Damit werden die Behauptungen des Spitzenverbandes derGesetzlichen Krankenversicherung über die angeblichen Falschab-rechnungen der Kliniken als interessengeleitete Meinungsmache ent-tarnt.“ Mit diesen Worten kommentierte der Geschäftsführende Di-rektor der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG), RainerGreunke, die Ergebnisse eines neutralen Gutachtens zum Abrech-nungsverhalten deutscher Krankenhäuser, das heute, am 11. Oktober,in Berlin vorgestellt wird.Bereits seit Monaten findet eine durch den GKV-Spitzenverband initi-ierte Kampagne gegen die Krankenhäuser ihren Niederschlag in denMedien, mit der den Krankenhäusern Falschabrechnungen zu Lastender Solidargemeinschaft vorgeworfen werden. Unter Berufung aufPrüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung(MDK) werden den Kliniken Milliardenbeträge unterstellt, die angeb-lich zu viel abgerechnet werden.Solchen Behauptungen fehlen die Fakten, vielmehr sind sie das Er-gebnis irreführender Schlussfolgerungen aus unzulässigen Hochrech-nungen. Die Studie der renommierten WirtschaftsprüfungsgesellschaftBDO verdeutlicht nun, dass
  • 2. 96 Prozent aller Krankenhausabrechnungen unbeanstandet sind, bei nachträglichen Beanstandungen nicht um die Behandlungs- rechnung als Ganzes, sondern um Interpretationen von Details ge- rungen wird, die Krankenhäuser jährlich 700 Mio. Euro Prüfungskosten aufzu- bringen haben, Kliniken bei Rechnungsstreitigkeiten nachgeben, um z.T. jahre- lange Gerichtsverfahren bis zum Rechnungsausgleich zu vermei- den, die Prüfungsbürokratie Personal der Kliniken bindet, das zur Pati- entenversorgung besser eingesetzt wäre.Das nun vorliegende Gutachten zeigt, dass der überwiegende Teil derPrüfungen des MDK sich überhaupt nicht auf die sachlich-fachlicheAbrechnungsprüfung bezieht, sondern nachträglich die von den Klini-ken in der akuten Phase der Patientenversorgung erbrachten medizini-schen Leistungen in Frage stellt. „Schlimm ist, dass dabei oft vieleWochen später von einem MDK-Prüfer anonym am Schreibtisch ent-schieden wird, ob und in welchem Umfang eine medizinische Leistungnotwendig gewesen ist. Maßgebend für die stationäre Behandlung istjedoch der Patient und die Verantwortung des Krankenhausarztes fürihn und nicht das Ziel der Kassen, am Patienten sparen zu wollen“,erklärte der HKG-Geschäftsführer in einer aktuellen Mitteilung an diePresse.Die HKG – Ein KurzporträtDie Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband derKrankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landesmit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahlvon rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind.Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspoliti-schen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesenwahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung.Ihr Ansprechpartner: 2Hans DitzelPressesprecherTel.: 06196 / 40 99 61Fax: 06196 / 40 99 99

Related Documents