Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 ...
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Presseinfo 12-2012.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Mehr Ärzte an hessischen Kliniken tätig - Mehr Medizinstudierende nötig [http://www.lifepr.de?boxid=348013]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presseinfo 12-2012.pdf

  • 1. Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 65760 Eschborn Telefon (0 61 96) 40 99 50 Telefax (0 61 96) 40 99 99 eMail: mail@hkg-online.dePresseinformationMehr Ärzte an hessischen Kliniken tätig –Mehr Medizinstudierende nötig(Eschborn, 13. September 2012) „Der Zuwachs an ärztlichemPersonal in hessischen Kliniken ist eine erfreuliche Entwick-lung, von der Patientinnen und Patienten nur profitieren kön-nen“, bewertet Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktorder Hessischen Krankenhausgesellschaft e. V. (HKG), die neu-esten Daten der Krankenhausstatistik des Hessischen Statisti-schen Landesamtes. Danach waren am Jahresende 2011 an denKrankenhäusern 10.400 hauptamtliche Ärzte beschäftigt, 420Personen oder 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie dasHessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, betrug derZuwachs – gemessen in Vollzeitkräften – 350 Stellen oder 3,9Prozent.Offenbar gewinne der Arbeitsplatz Krankenhaus wieder an At-traktivität, so Greunke. Zudem habe nach der Einführung einerneuen Arbeitszeitregelung 2004, nach der u. a. Bereitschafts-dienstzeiten in der Nacht und am Wochenende auf die wöchent-liche Höchstarbeitszeit angerechnet und damit überwiegend mitFreizeit ausgeglichen werden, in den Krankenhäusern ein gewis-ser Nachholbedarf bei der Besetzung ärztlicher Stellen bestan-den. Diese Umstellung erfordere zwar mehr Personal, dieneletztlich aber der Patientensicherheit.Auch die stetig steigende Nachfrage nach Teilzeitstellen im ärzt-lichen Dienst erfordere mehr Personal. Hinzu komme, dassdurch die Zunahme von Patientenzahlen - zum Beispiel auch
  • 2. durch die Ausweitung von Kapazitäten im Bereich der psychiat-rischen und psychosomatischen Versorgung von Patienten inHessen - weitere ärztliche Stellen besetzt worden sind.Diese neuesten „relativ guten Zahlen“ dürften aber nicht darüberhinwegtäuschen, dass auch Krankenhäuser weiterhin erheblicheProbleme in der Besetzung offener Stellen haben und zuneh-mend größere Anstrengungen unternehmen müssen, um qualifi-ziertes Personal zu gewinnen - sowohl im ärztlichen Bereich wiein der Pflege. Greunke unterstrich deshalb in diesem Zusam-menhang erneut die Forderung, dass erheblich mehr Ärztinnenund Ärzte ausgebildet werden müssen, um den zusätzlichen Be-darf zu decken. Ein erweitertes Studienplatzangebot und einvereinfachtes Zulassungsverfahren zum Studium der Humanme-dizin könnten aus Sicht der HKG eine deutliche Entlastungbringen. „Hinsichtlich der demographischen Entwicklung gehenwir von einem stark steigenden Versorgungsbedarf aus, für denwir entsprechend viele Mediziner brauchen“, so Greunke.Die Hessische Krankenhausgesellschaft hat bereits in der Ver-gangenheit ihre Mitglieder bei der Gewinnung von ärztlichemPersonal, etwa durch die Teilnahme an Jobbörsen in Österreich,unterstützt. „In Zukunft werden wir diese Unterstützung auchfür die nichtärztlichen Berufe im Krankenhaus ausbauen“, kün-digte Greunke an. „Wir wollen jungen Menschen zeigen, wiebreit das Ausbildungsangebot in Kliniken ist, und dass sie dortviele qualifizierte Ausbildungen absolvieren können.“Die HKG – Ein KurzporträtDie Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband derKrankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landesmit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahlvon rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind.Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspoliti-schen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesenwahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelle Beratung. 2Ihre Ansprechpartner:Hans Ditzel Andrea IffertPressesprecher ReferentinTel.: 06196 / 40 99 61 Tel.: 06196 / 40 99 62Fax: 06196 / 40 99 99 Fax: 06196 / 40 99 99

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