Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 ...
ansammeln. Auf die Kürzungen in Höhe von 750 Millionen Euro,die die Koalition den Krankenhäusern 2013 und 2014 zusätzlich ...
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Presseinfo 13-2012.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Milliardenüberschüsse bei den Krankenkassen, aber Kliniken leiden Not! [http://www.lifepr.de?boxid=356668]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presseinfo 13-2012.pdf

  • 1. Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 65760 Eschborn Telefon (0 61 96) 40 99 50 Telefax (0 61 96) 40 99 99 eMail: mail@hkg-online.dePresseinformationMilliardenüberschüsse bei den Krankenkassen, aberKliniken leiden Not!HKG-Präsident Dieter Bartsch fordert erneut faire Kranken-hausfinanzierung und finanzielle Entlastung der Kliniken(Eschborn, 12. Oktober 2012) Vor dem Hintergrund der Über-schüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat derPräsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Dieter Bartsch,erneut eine Rückführung der inzwischen angehäuften Milliardenbe-träge in die Krankenversorgung und insbesondere eine finanzielleEntlastung der Kliniken gefordert. Bartsch beruft sich auf die aktu-ellen Mitteilungen des Schätzerkreises der GKV, nach denen dieRücklagen im Gesundheitsfonds 2012 um 3,2 Mrd. Euro mehr ge-stiegen sind, als erwartet, und für das Jahr 2013 ein weiterer An-stieg um 1,6 Mrd. Euro prognostiziert wird. Aktuell belaufen sichdie Rücklagen des Gesundheitsfonds auf annähernd 13 Mrd. Euro.Rechnet man die Rücklagen bei den einzelnen Krankenkassen hin-zu, so ergibt sich inzwischen ein Finanzpolster in der GesetzlichenKrankenversicherung von über 20 Mrd. Euro.„Es reicht. Will oder kann es die Politik nicht verstehen, dass dieKliniken aufgrund der gesetzlich verordneten Kürzungspolitik in-zwischen sprichwörtlich auf dem letzten Loch pfeifen. Den Kran-kenhäusern werden Mittel entzogen, die sie dringend für Personalund für die Verbesserung von Patientensicherheit und Qualität be-nötigen, während sich bei den Krankenkassen Milliardenbeträge
  • 2. ansammeln. Auf die Kürzungen in Höhe von 750 Millionen Euro,die die Koalition den Krankenhäusern 2013 und 2014 zusätzlich zuden bereits vereinnahmten 1,9 Milliarden Euro abverlangt hat,muss deshalb nun endlich verzichtet werden. DieMilliardenüberschüsse in der GKV müssen für eine verbesserteVersorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschlandeingesetzt werden, alles andere wäre unfair“, so HKG-PräsidentBartsch am 12. Oktober in einer Mitteilung an die Presse.Den Krankenhäusern droht im nächsten Jahr eineFinanzierungskatastrophe. Einem gesetzlich limitiertenPreiszuwachs von unter 2 Prozent - damit lediglich 600 MillionenEuro - stehen massive Kostensteigerungen in Milliardenhöhegegenüber. Allein die Erhöhung der Haftpflichtprämien um ca. 200Millionen Euro wird einen großen Teil des Preiszuwachsesaufbrauchen.Die HKG – Ein KurzporträtDie Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband derKrankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landesmit zusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahlvon rd. 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind.Die HKG ist Interessenvertretung der Krankenhäuser in dergesundheitspolitischen Diskussion, nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben imGesundheitswesen wahr und unterstützt ihre Mitglieder durch individuelleBeratung.Ihr Ansprechpartner: 2Hans DitzelPressesprecherTel.: 06196 / 40 99 61Fax: 06196 / 40 99 99

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