Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße...
vorgesehen nur 50 % dieser Unterfinanzierung ausgeglichen werden, blei-ben die Krankenhäuser auf dem Rest sitzen.“Darüber ...
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Presseinfo_07-2012.pdf

[PDF] Pressemitteilung: 20.000 Unterzeichner haben die Forderung nach "Fairer Finanzierung 2012" der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) unterstützt: Ein deutlicher Appell an den Bundesgesundheitsminister [http://www.lifepr.de?boxid=314152]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Presseinfo_07-2012.pdf

  • 1. Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. Frankfurter Straße 10-14 65760 Eschborn Telefon (0 61 96) 40 99 50 Telefax (0 61 96) 40 99 99 eMail: mail@hkg-online.dePresseinformation20.000 Unterzeichner haben die Forderung nach „Fairer Fi-nanzierung 2012“ der Hessischen Krankenhausgesellschaft(HKG) unterstützt: Ein deutlicher Appell an den Bundes-gesundheitsminister.(Eschborn, 14. Mai 2012) Die Aktion „Faire Finanzierung“ der HessischenKrankenhausgesellschaft (HKG) ist auf breite Zustimmung gestoßen: Rund16.000 Personen haben in kürzester Zeit den an BundesgesundheitsministerBahr gerichteten Appell des Verbandes der Krankenhäuser in Hessen unter-zeichnet, weitere 4000 Personen haben ihre Stimme per Internet-Voting ab-gegeben. „Die breite Resonanz unterstreicht, wie dringend die hessischenKrankenhäuser eine stabile, verlässliche und ausreichende Finanzierungbenötigen“, bewertet der Geschäftsführende Direktor der HKG, Rainer,Greunke, das Ergebnis. Heute hat die HKG 15 Pakete mit sämtlichen Unter-schriftsbögen an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr verschickt. Paral-lel dazu hat die HKG in einem Schreiben an den Bundesgesundheitsministernamens ihrer Mitgliedshäuser und der Unterzeichner die deutliche Forde-rung nach der Einführung einer Tarifausgleichrate für Krankenhäuser vorge-tragen und begündet.„Die soeben angekündigte Tarifbeihilfe von 300 Mio. Euro für alle 2.000bundesdeutschen Krankenhäuser ist lediglich eine „Beruhigungspille“ –und dazu noch nicht einmal eine ausreichende“, erklärte Greunke. DieHKG fordert einen kurzfristigen, vollständigen Ausgleich derunvermeidbaren Mehrkosten noch im laufenden Verfahren zum Psych-Entgeltgesetz. „Denn allein für hessische Kliniken summiert sich die Unter-finanzierung der Tariferhöhung auf 100 Mio. Euro. Dies entsprichtumgerechnet rund 1.250 Arbeitsplätzen“, rechnete Greunke vor. „Wenn wie
  • 2. vorgesehen nur 50 % dieser Unterfinanzierung ausgeglichen werden, blei-ben die Krankenhäuser auf dem Rest sitzen.“Darüber hinaus fordert die HKG die Abschaffung der als leistungsfeindlicherachteten Grundlohnrate als Maßstab für die Steigerung der Krankenhaus-einnahmen und stattdessen ab 2013 die Einführung einesKostenorientierungswertes, der die Entwicklung der Personal-, Energie- undSachkosten in den Kliniken abbildet. „Unser Ziel muss sein, dass effizienteund bedarfsnotwendige Krankenhäuser in Hessen in der Lage sind, in einemwirtschaftlich stabilen System zu arbeiten“, betonte der Präsident der HKG,Dieter Bartsch, auf einer Pressekonferenz am 14. Mai, auf der das Ergebnisder Unterschriftsaktion vorgestellt wurde. „Sämtliche Unterzeichner desAppells „Faire Finanzierung 2012“ fordern und erwarten dies, denn wäh-rend Krankenkassen Millionen anhäufen, kämpfen Krankenhäuser um ihreExistenz“.Auslöser der Kampagne „Faire Finanzierung 2012“ ist die Tatsache, dassaufgrund der derzeit gesetzlichen Regelungen die Krankenhäuser chronischunterfinanziert sind. Ihre Einnahmesteigerungen sind vom Gesetzgeber be-grenzt, weshalb die Vergütung für die Leistungen der Krankenhäuser 2012nur um ein Prozent steigt. Obwohl sie sparsam wirtschaften genügt diesnicht, um die in deutlich höheren Prozentsätzen steigenden Energiekosten,Tariflöhne und vieles mehr zu bezahlen. Unter diesen Bedingungen ist dieZukunft der Krankenhäuser bedroht.Im Zuge ihrer Kampagne hat die HKG auch breite Zustimmung aus der Po-litik erhalten. So unterstützt auch das Hessische Sozialministerium die For-derungen im Wesentlichen und bewertet die Tarifhilfe zwar als richtigenAnsatz, aber als nicht ausreichend.Die HKG – Ein KurzporträtDie Hessische Krankenhausgesellschaft e.V. (HKG) ist der Dachverband derKrankenhausträger in Hessen, in dem über 170 Akutkrankenhäuser des Landes mitzusammen rd. 35.000 Krankenhausbetten und einer Gesamtbeschäftigtenzahl von rd.70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengeschlossen sind. Die HKG istInteressenvertretung der Krankenhäuser in der gesundheitspolitischen Diskussion,nimmt gesetzlich übertragene Aufgaben im Gesundheitswesen wahr und unterstützt ihreMitglieder durch individuelle Beratung.Ihre Ansprechpartner: 2Hans Ditzel Andrea IffertPressesprecher ReferentinTel.: 06196 / 40 99 61 Tel.: 06196 / 40 99 62Fax: 06196 / 40 99 99 Fax: 06196 / 40 99 99

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