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Im Studienalltag sind die bildungsinländischen Studierenden mit einigenSchwierigkeiten konfrontiert. „Bei zu vielen Studie...
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PresseinfoDatenreportBildungsinländer.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Ausländische Studierende mit deutschem Abitur: Viele studieren, zu viele hören auf [http://www.lifepr.de?boxid=272260]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - PresseinfoDatenreportBildungsinländer.pdf

  • 1. Zur Publikation „Datenreport Bildungsinländer“:Ausländische Studierende mit deutschem Abitur:Viele studieren, zu viele hören aufRund 63.500 ausländische Studierende, die in Deutschland ihr Abitur gemacht  2. Dezember 2011haben, studierten im Jahr 2010 an deutschen Hochschulen – Tendenz steigend.  Seite 1 von 2Mehr als ein Viertel von ihnen besitzt die türkische Staatsbürgerschaft. Weitere Nähere Informationen:Ergebnisse zu Studienentscheidungen und Studienerfolg von Bildungsinländern Dr. Simone Burkhart, DAADsind im ersten „Datenreport Bildungsinländer“ enthalten, der vom HIS-Institut Tel.: 0228/882-859 E-Mail: burkhart@daad.defür Hochschulforschung (HIS-HF) im Auftrag des Deutschen Akademischen Aus-tauschdienstes (DAAD) erarbeitet wurde. Der Report stellt erstmals wichtige Dr. Ulrich Heublein, HIS-HF Tel.: 0341/9730-342Fakten zur Studiensituation der Bildungsinländer zusammen. E-Mail: heublein@his.deAls Bildungsinländer werden Studierende mit ausländischer Staatsbürgerschaft  Pressekontakt: Francis Hugenroth, DAADbezeichnet, die ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschen Schule  Tel.: 0228/882-454erworben haben. Die positive Entwicklung der Zahl der Bildungsinländer an  E-Mail: presse@daad.dedeutschen Hochschulen vollzieht sich vor dem Hintergrund eines steigenden  Theo Hafner, HISAnteils ausländischer Schulabgänger mit Hochschulreife: 13 Prozent im Jahr 2009.  Tel.: 0511/1220-290Damit ist das Potenzial von jungen Ausländern in Deutschland immer noch zu E-Mail: hafner@his.dewenig genutzt, denn deutsche Schulabgänger haben mit 34 Prozent deutlichhäufiger eine Hochschulzugangsberechtigung. Haben ausländische Schüler in Tanja Meister, HIS Tel.: 0511/1220-384Deutschland aber einmal das Abitur in der Tasche, studieren sie deutlich häufiger E-Mail: meister@his.deals ihre deutschen Altersgenossen. Während nur 72 Prozent der deutschenStudienberechtigten des Jahres 2008 ein Studium aufgenommen haben oder diessicher planen, liegt der Prozentsatz bei den Bildungsinländern bei 84 Prozent.Insgesamt hat gut ein Viertel aller Bildungsinländer türkische Wurzeln. Weiterewichtige Herkunftsländer sind Kroatien, Italien, Griechenland, Russland, Polen,Ukraine, Bosnien-Herzegowina, China, Österreich und Vietnam. Bildungsinländerentscheiden sich überdurchschnittlich häufig für ein Studium an einerFachhochschule. Der entsprechende Anteil beträgt 38 Prozent, wohingegenlediglich 32 Prozent der deutschen Studierenden an einer Fachhochschuleeingeschrieben sind. Besonders häufig studieren die Bildungsinländer dortInformatik und Ingenieurwissenschaften. An den Universitäten sind sie dagegenauch überdurchschnittlich häufig in rechts-, wirtschafts- und sozialwissen-schaftlichen Fächern immatrikuliert. Auffällig ist ihre nach wie vor vergleichsweisegeringe Zahl in den Lehramtsstudiengängen.
  • 2. Im Studienalltag sind die bildungsinländischen Studierenden mit einigenSchwierigkeiten konfrontiert. „Bei zu vielen Studierenden bestehen nochsprachliche Defizite. Auch fühlen sie sich häufig nicht ausreichend an derHochschule integriert“, so Dr. Simone Burkhart, Leiterin des Referats Evaluationund Statistik beim DAAD. Daneben bereitet die Studienfinanzierung einembeträchtlichen Teil der Bildungsinländer Probleme. „Keine andere Gruppe vonStudierenden muss so häufig während des Studiums durchgehend einer Erwerbs-tätigkeit nachgehen“, erläutert Dr. Ulrich Heublein vom HIS-Institut fürHochschulforschung.Von den Bildungsinländern der Studienanfänger 2002 bis 2005 haben 59 Prozentihr Studium erfolgreich beendet. Damit liegt der Studienerfolg der Bildungs-inländer hinter dem der deutschen Studierenden, von denen etwa drei Viertel dieHochschule mit einem Abschluss verlässt. Allerdings schneiden die Bildungs-inländer beim Studienerfolg besser ab als Bildungsausländer. Etwa die Hälfte allerBildungsausländer, also der ausländischen Studierenden, die ihre Hoch-schulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, erreicht derzeit einenHochschulabschluss in Deutschland.Seit einigen Jahren ist der Studienerfolg aller ausländischen Studierenden –sowohl Bildungsinländer als auch Bildungsausländer – deutlich gewachsen. Dashängt unter anderem mit einer besseren Betreuung durch die Hochschulenzusammen. „Angesichts einer Vielzahl von Fördermaßnahmen gehen wir davonaus, dass sich die positive Entwicklung fortsetzen wird“, sagt Dr. Simone Burkhart.„Mit unserem PROFIN-Programm aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildungund Forschung fördern wir aktiv die Integration ausländischer Studierender anden deutschen Hochschulen.“Die ausführlichen Ergebnisse der Studie sind im ersten „Datenreport Bildungs-inländer“ veröffentlicht, der vom HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) imAuftrag des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) erarbeitet wurde.Die Studie finden Sie hier: www.daad.de/studienNähere Auskünfte:Dr. Simone Burkhart, DAADTel.: 0228 / 882-859, E-Mail: burkhart@daad.deDr. Ulrich Heublein, HIS-HFTel.: 0341/9730-342, E-Mail: heublein@his.dePressekontakt:Francis Hugenroth, DAADTel.: 0228/882-454, E-Mail: presse@daad.deTheo Hafner, HISTel.: 0511/1220-290, E-Mail: hafner@his.deTanja Meister, HISTel.: 0511/1220-384, E-Mail: meister@his.de

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