Presseinfos
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 2 von 15 ...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 3 von 15Kontakt:Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnT...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 4 von 15 ...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 5 von 15der Bundestagsfraktion B...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 6 von 15 ...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 7 von 15Und dann?Dann habe ic...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 8 von 15Wie gehen Sie mit den sc...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 9 von 15 Beric...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 10 von 15zu übernehmen. Ebenso so...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 11 von 15 Grußwort aus dem Bundestag...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 12 von 15
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 13 von 15 ...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 14 von 15 Beispiel für weiter...
Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 15 von 15Kontakt und weiterführen...
of 15

Pressemappe Fairplay Regionalgruppe Köln_Bonn.pdf

Pressemappe AFP Regionalgruppe Köln/Bonn [http://www.lifepr.de?boxid=299991]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Pressemappe Fairplay Regionalgruppe Köln_Bonn.pdf

  • 1. Presseinfos
  • 2. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 2 von 15 Pressemitteilung von Aktion Fair Play:Parteienübergreifende Petition des Bundestages gegen die Tötung von Straßentieren in derUkraine für die EM 2012 – Rückenwind für die bundesweiten Protest-Aktionen am 17. Dezember2011Köln, 16. Dezember 2011Vor ziemlich genau 4 Wochen entwickelte sich über facebook die Gruppierung ‚Fair Play‘ privaterTierschützer, die es innerhalb dieser kurzen Zeit geschafft hat, eine bundesweite Protestaktion in 14deutschen Städten auf die Beine zu stellen.Am 17.Dezember finden an zentralen Plätzen der teilnehmenden Städte Demonstrationen undMahnwachen statt, die das Ziel haben, das brutale Töten der Hunde und Katzen sofort zu stoppen.Die teilnehmenden Städte sind: Berlin, Frankfurt, Hannover, Nürnberg, Köln, Kassel, Bremen, Hof,Kiel, Hamburg, Stuttgart, Augsburg, Fulda und Konstanz.In Köln wird der Präsident des Europäischer Tier- und Naturschutz e. V. (ETN), Herr Dieter Ernst, dieMahnwache vor Ort persönlich unterstützen.In Berlin wird ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Büros von Frau Undine Kurth, parlamentarischeGeschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DieGrünen, zur Demonstration erwartet. Frau Kurth hat heute für die Aktion Fair Play und dieVeranstaltungen morgen eine Videobotschaft aufgezeichnet (www.youtube.com Undine Kurth)Angehängt ist ein Grußwort von Herrn Alexander Süßmair, MdB, Partei Die Linken, der in seinemAmt im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Fair Play unterstützt. Indiesem Ausschuss wurde eine einheitliche, parteiübergreifende Petition erreicht, die sicherlich fürandere Themen schwer zu realisieren wäre. Alle Fraktionen im Bundestag verurteilen die Tötungenund schreiben gemeinsam den DFB an, die UEFA, die Fifa sowie die Botschaften der Ukraine undRumänien.Aktiv helfen vor Ort – „Aktion Fair Play“Die facebook-Gruppe Aktion „Fair Play“ beschäftigt sich mit der Planung von Aktionen (v.a.Demos/Mahnwachen) zum Thema Streunertötung in der Ukraine anlässlich der EM. Diese stehenunter dem gemeinsamen Motto "Fair Play - EM 2012 ohne Tiermorde". Hier werden unter anderemMenschen aus den verschiedenen Städten "gesammelt" bis sich genügend Menschen gefundenhaben, die sich speziell um eine Stadt kümmern können. Zur Zeit stellt die Gruppe in Kooperation mitder in Berlin stattfindenden Demonstration, die unter der Schirmherrschaft des ETN und PrinzessinMaja von Hohenzollern steht, eine bundesweite Protestaktion am 17.12. auf die Beine. Doch das isterst der Anfang, weitere Aktivitäten werden folgen.Fair Play versteht sich als offene Gruppe ohne eine Partei- oder Organisationszugehörigkeit. DieMenschlichkeit zählt. In der Gruppe sind daher auch verschiedene Tierschutzorganisationen sowiepolitische Persönlichkeiten vertreten. Jeder Mensch, der aktiv und friedlich etwas gegen dieGrausamkeit an Tieren unternehmen möchte, kann bei Fair Play mitwirken.
  • 3. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 3 von 15Kontakt:Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnTelefon: 02 21 / 2 91 20 84email: marionhoppen@aol.comFacebook: Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnÜberregional:www.aktion-fair-play.jimdo.comFacebook: Aktion“Fair Play“-EM 2012 ohne Tiermorde
  • 4. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 4 von 15 Pressemitteilung von Aktion Fair Play:Aktion Fair Play - EM 2012 ohne Tiermorde in der Ukraine. Bundesweite Protest-Aktion am 17.Dezember 2011 in 11 deutschen StädtenWindeby, 10. 12.2011Seit Wochen verbreiten sich grauenvolle Meldungen im Internet über die bestialische Tötung vonstreunenden Hunden und Katzen in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012.Belegt werden sie durch Fotos und Videos, die keinen Menschen unberührt lassen. Über Social Mediawie facebook haben sich nun viele Tierschützer organisiert und die Gruppe „Aktion Fair Play“gegründet, um deutschlandweit gegen die Tötung an Straßentieren in den ukrainischen Städten undDörfern zu protestieren.„Unser Ziel ist es, die bestialische Massentötung an hilflosen Hunden und Katzen zu beenden. Wirgehen auf die Straße, machen aufmerksam, informieren und sammeln Unterschriften. Wir verlangeneinen ethisch und moralisch korrekten Umgang mit der Problematik – die möglichen Alternativensind in anderen Ländern bereits bewährt und beinhalten unter anderem ein Kastrationsprogramm“so Gruppen-Gründerin Sonja Wende. Die Tiertötungen in der Ukraine sind nicht nur extremblutrünstig, sondern auf Dauer auch wirkungslos. Die einzig nachhaltige Methode zurBestandsreduzierung wird auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen: „Neuter andRelease“: Das Einfangen, Versorgen und Kastrieren der Tiere mit modernen Operationstechniken istder erste Teil der Maßnahme. Das Zurücksetzen in entsprechende Reviere und das Versorgen derTiere im Revier ist der zweite Teil.Aktiv helfen vor Ort – „Aktion Fair Play“Die facebook-Gruppe „Aktion Fair Play“ beschäftigt sich u. a. mit der Planung von Aktionen in vielendeutschen Städten zum Thema Streunertötung in der Ukraine. Im Laufe der nächsten Monate sollenwirkungsvolle Maßnahmen durchgeführt werden. Die erste große Aktion findet statt am Samstag,den 17. Dezember 2011. An zentralen Plätzen in den teilnehmenden Städten finden Mahnwachenund Kundgebungen statt. Bisher engagieren sich in den Gruppen ca. 4.600 Menschen.Darüber hinaus arbeitet die Gruppe mit der renommierten Tierschutzorganisation ETN –Europäischer Tier- und Naturschutzbund - zusammen, die die Veranstaltung in Berlin unter derSchirmherrschaft von Prinzessin Maja von Hohenzollern unterstützt. Die Organisation setzt sich seitJahren für den Tierschutz ein – u. a. für die Streuner in der Ukraine seit der Bekanntgabe alsAustragungsort zur EM im Jahre 2009.In folgenden Städten liegt den Veranstaltern die Genehmigung zu den Veranstaltungen vor und dieVorbereitungen laufen auf Hochtouren:Berlin, Frankfurt, Hannover, Nürnberg, Köln, Kassel, Bremen, Hof, Kiel, Hamburg und StuttgartBisher gab es bereits Aktionen in Kiel (26.11.2011), Potsdam (30.11.2011), Leipzig (03.12.2011),München (09.12.2011) sowie Dortmund (10.12.2011). Auch in diesen Städten sind weitereVeranstaltungen geplant.Die Gruppe wendet sich aktiv an die Politik – auf bundespolitischer Ebene steht Fair Play inkonstruktivem Kontakt mit der parlamentarischen Geschäftsführerin und tierschutzpolitischenSprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Undine Kurth. Darüber hinaus gibtes Kontakte zu der Partei „Die Linke“ sowie der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ (DieTierschutzpartei).Fair Play ist entsetzt darüber, dass weder Außenminister Guido Westerwelle noch andere zuständigeMinisterien bisher auf die vielen Bemühungen der unterschiedlichen Tierschutzorganisationen, sowie
  • 5. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 5 von 15der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen reagierten. Hier wird Fair Play die entsprechendenStellen ebenfalls kontaktieren. Das gleiche gilt für die UEFA und den DFB. Sowohl die UEFA als auchder DFB wurden von Fair Play bereits von mehreren Städten kontaktiert und die Reaktion istebenfalls enttäuschend.Die Regionalgruppen von Fair Play verteilen aktuell die Flyer mit dem Hinweis auf den 17.12.2011 u.a. vor den Fußballstadien der Städte, in denen an diesem Wochenende Bundesligaspiele stattfinden.„Ungern“ stellt Fair Play auch weiteres Informationsmaterial über die Fakten zu den Tötungs- undEntsorgungsmethoden zur Verfügung – das schockierende Material dazu kann bei Sonja Wende odereiner anderen Kontaktperson angefordert werden.Kontakt:Kontakt Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnTelefon: 02 21 / 2 91 20 84email: marionhoppen@aol.comFacebook: Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnInfos zu Tierschutzorganisationen und Vermittlungen, mit denen Fair Play bereits zusammenarbeitet:ETN Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.www.etn-ev.deDTB Deutscher Tierschutzbund e.V.www.tierschutzbund.deFür Rumänien: Asociata AdorFacebook: Deutsche Support- und Infoseite Asociata Ador und die Botosani-HundeÜberregional:Homepage: www.aktion-fair-play.jimdo.comFacebook: Aktion“Fair Play“-EM 2012 ohne TiermordeSonja Wende, sonja_wende@web.de, Tel. 01 77 / 37 18 430Regionale Pressesprecher/innen in den jeweiligen Städten:Berlin Petra Stainko, staini@hotmail.de, Tel. 01 62 / 7 87 20 47Frankfurt Giovanna Pepaj, giovanna.pepaj@googlemail.comHannover Saskia Tschacher, saskia.tschacher@googlemail.comNürnberg Thomas Maurer, ThomasMaurer0@msn.comKöln Marion Hoppen, marionhoppen@aol.com, Tel. 02 21/2 91 20 84Kassel Manuel Duske, m.duske2011@t-online.deBremen Sabrina Noth, sabrina_noth@web.deHof MahnwacheHof@web.deKiel Michael Bergmann, michael@mbergmann.deHamburg betty-baerchen@gmx.deStuttgart fairplay-stuttgart@gmx.deDortmund Christina Hauernherm, hauernherm.ch@t-online.de
  • 6. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 6 von 15 Auswahl von Hintergrundinformationen:Interview des ETN Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.:Maja von Hohenzollern engagiert sich für die Straßenhunde in der UkraineMuch, 09.12.2011Im Zuge der Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine tausende Straßenhunde grausamermordet, um den Anblick der Straßen „sauber“ zu halten. Zahlreiche Tierfreunde und -schützerhaben das brutale Vergehen bekannt gemacht und kämpfen nun zusammen mit der Öffentlichkeit,Seite an Seite, gegen diese schreckliche Tat. Prinzessin Maja von Hohenzollern ist einer dieserTierschützer, die zuerst auf die Zustände in der Ukraine aufmerksam machten. Die Trägerin derAachener Tierschutzmedaille 2010, des "Europäischen Tierschutzpreises" 2009 und des "WorldShining Hero Award" 2001 war in Kiew vor Ort und sprach mit uns über ihr leidenschaftlichesEngagement und über die erschütternde Situation in der Ukraine.Liebe Maja von Hohenzollern, wie sind Sie zum Tierschutz gekommen?Ich bin seit über 10 Jahren engagierte Tierschützerin. Vor einigen Jahren bin ich nach Süd-Spaniengezogen und habe hier einen Umgang mit Tieren kennengelernt, den ich nicht akzeptieren kann. Hiergibt es nur staatliche Tierheime, in denen Tiere nach einer Woche getötet werden. Diese „Perreras“sind also Tötungsstationen und keine Tierheime nach unserem Verständnis. Hunde und Katzenwerden nach Belieben auf die Straße geworfen und niemand kümmert sich um sie. Über 100 000Galgos (span. Jagdhunde) werden jedes Jahr brutal an Bäumen aufgehängt. Daran kann und will ichnicht vorbeigehen. Ich liebe Tiere und empfinde sie als Bereicherung meines Lebens. Sie haben eineSeele und das Recht auf ein unversehrtes Leben. Seit zwei Jahren bin ich Botschafterin desEuropäischen Tier- und Naturschutzvereins und verbringe einen großen Teil meiner Zeit mitTierschutz.Und wie sind Sie auf die Massentötungen von Straßenhunden in der Ukraine aufmerksamgeworden?Viele Menschen kennen mich mittlerweile und wissen, wie aktiv ich bin. Mit ihnen stehe ichbeispielsweise via Facebook im ständigen Austausch. Sie haben mir die ersten Bilder aus der Ukraineper E-Mail zugeschickt. Das waren normale Bürger, die Hilfe gesucht haben. Danach war es meinoberstes Ziel, die Tötungen von Straßenhunden in den Medien publik zu machen und die Tötungenzu stoppen.Und was ist genau in der Ukraine mit den Straßenhunden passiert?In der Ukraine gibt es schätzungsweise 250.000 Straßenhunde. Diese Hunde hat man inSäuberungsaktionen, in Vorbereitung auf die EM 2012, verstärkt getötet. Die Hunde werdenteilweise lebend in fahrenden Krematorien verbrannt! Diese Bilder vergesse ich sicher nie. Es gibtauch Beweise, dass die Hunde in Massengräbern geschüttet wurden und dass Hunde sowie übrigensauch Katzen durch ausgelegte Giftköder ermordet wurden.Nach den ersten Informationen über die Tötungen, wie sind Sie vorgegangen?Ich habe zunächst einmal einen Brief an den Präsidenten der Ukraine gesendet, sowie an sämtlicheMinisterien und Medien des Landes und habe darin zur sofortigen Beendigung derTötungsmaßnahmen aufgefordert. Diese sind nicht nur zutiefst inhuman, sondern auch illegal(ukrainisches Tierschutzgesetz 2006). Außerdem habe ich die FIFA, die verantwortlichenVeranstalterin der EM 2012, die UEFA sowie sämtliche Bundesligavereine Deutschlands, allen voranden FC Bayern München, einzelne Spieler und Fußball-Berühmtheiten, angeschrieben. Aber eskamen in den ersten Wochen keine Antworten zurück! Keine Stellungnahme, nichts!
  • 7. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 7 von 15Und dann?Dann habe ich bestimmt 200 Redaktionen in Deutschland kontaktiert. Und habe auf Facebookgepostet und über das Internet sämtliche Informationen über die Tötung der Straßenhunde in derUkraine verbreitet. Und so wurde langsam eine Welle des Protestes ausgelöst.Vor einigen Wochen hat die Ukraine versprochen, die Tötungen der Straßenhunde zu beenden,können wir das Versprechen glauben?Natürlich haben die Verantwortlichen, angesichts des Protests versprochen, dass die Tötungen nichtmehr passieren werden. Der stellvertretende Bürgermeister von Kiew hat mir das sogar persönlichzugesichert – was ich aber als politische Schutzbehauptung verstehe! Eine Floskel, die nur dazudiente, die Wogen nach Außen zu glätten. Für mich eine inhaltslose Äußerung, ohne rechtlicheBindung oder Taten. Wir wissen, dass in der Ukraine weitergetötet wird, uns erreichen jede Wocheentsprechende Berichte von Zeugen!Was können wir jetzt noch tun? Wie können wir helfen?Die Menschen können helfen, indem sie an Demonstrationen teilnehmen und die Protestefortführen, indem sie Sachspenden wie Decken, Körbchen etc. sammeln, oder in dem sie einengeretteten Hund bei sich aufnehmen und ihm Liebe schenken. In jedem Fall können Sie ihre Meinungüber die Tötungsmaßnahmen für den Fußball dadurch zum Ausdruck bringen, in dem sie die EM 2012nicht am TV verfolgen und keine Fanartikel kaufen. So können sie klar machen, dass kommerzielleInteressen nicht ständig über das Leben und das Wohlergehen von unschuldigen Straßentierengestellt werden können. Es ist wichtig, das Thema nicht in Vergessenheit geraten zu lassen,schließlich werden jeden Tag Hunde und Katzen in der Ukraine brutal ermordet, da darf man nichtzusehen. Die Menschen können gemeinnützige Vereine unterstützen, wie z.B. den Europäischen Tier-und Naturschutzverein.Wie hilft der Europäische Tier- und Naturschutzverein in der Ukraine?Wir versuchen zuallererst den Menschen in der Ukraine zu vermitteln, dass das Töten vonStraßenhunden nicht nur inhuman und illegal, sondern auch ineffizient ist und dass sie die Tötungsofort stoppen müssen. Es dezimiert die Anzahl der Straßenhunde in keinster Weise. Was wirklichhilft, ist, dass man Verantwortung für die Tiere übernimmt und sie sterilisiert. Mit diesen „Neuter &Release“ Maßnahmen kann man die Zahl der Straßentiere binnen weniger Jahre um das 8-fachenachhaltig und human dezimieren. Dazu haben wir mit verantwortlichen Politikern und der EM-Veranstalterin UEFA in Kiew entsprechende Gespräche geführt. Wir haben der ukrainischenRegierung Soforthilfemaßnahmen und die Entsendung unseres ETN-Ärzte-Teams zwecksSterilisationsmaßnahmen in Ukraine angeboten. Wir warten nun auf die Genehmigung derRegierung. Wir versuchen auf politischer Ebene eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituationfür die Tiere in der Ukraine zu erreichen.Hat die Ukraine dieses Angebot dankend angenommen?Nein, bisher leider nicht, wir warten auf die Genehmigung. Es ist unser Eindruck, dass die Politikernicht gern die Einmischung von Ausländischen Tierschutzvereinen in ihre Machenschaften sehen.Man hat Sie haben uns mitgeteilt, dass sie selbst sehr moderne Tierkliniken hätten und selbst fürSterilisationen sorgen können. Was leider nicht stimmt. Ich habe mir erlaubt, eine dieser Kliniken zubesichtigen und habe dort schlimme Missstände gesehen – es gab keine Heizung, es rochunangenehm (nach Pavo Virus!), die Hunde saßen untypisch in der Ecke. Und meiner Meinung nachhaben alle Anzeichen von Misshandlungen gezeigt. Die Operationen wurden dann auch noch nachveralteten Standards und Methoden durchgeführt. Aber wir geben nicht auf und hoffen bald vor Orthelfen zu können.
  • 8. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 8 von 15Wie gehen Sie mit den schrecklichen Bildern um, die Sie sehen?Ich gucke mir diese grausamen Dinge auch nicht gerne an. Aber es bringt nichts, weinend in der Eckezu liegen. Das hilft niemandem. Ich gehe ganz pragmatisch an die Sache heran und auch wenn dasangesichts der Horrorbilder nicht immer leicht ist. Ich möchte Tiere retten. Es ist unfassbar wasMenschen Tieren antun können, es gibt nur ein Monster auf der Welt, der Mensch.Haben Sie eigentlich Mitleid mit einem Sponsor wie Adidas, der nun im Kreuzfeuer der Kritik steht?Nein, überhaupt nicht. Ich habe auch kein Mitleid mit Coca-Cola - und mit McDonalds schon garnicht! Ich bin enttäuscht von den Statements der Unternehmen. Sie distanzieren sich wederentschieden genug von diesem Verbrechen an Tieren, noch nehmen sie ihre Vorbildfunktioninsbesondere für Kinder und Jugendliche wahr. Wie kann man ein Sportevent sponsern, in dessenNamen tausende unschuldige Hunde umgebracht werden? Kaltblütiger Mord an unschuldigenStraßentieren, deren Leben sowieso schon entbehrungsreich genug ist, ist mit der Philosophie desSports, Toleranz und Fairplay und der friedlichen Botschaft nicht vereinbar.Werden Sie sich die EM im Fernsehen trotzdem angucken?Auf keinen Fall.Danke für das Interview, Maja!Quelle: http://www.etn-ev.de/news/meldungen/index.htmlEuropäischer Tier- und Naturschutz e.V.Todtenmann 8 / Hof HuppenhardtD-53804 MuchDeutschlandTelefon +49 (0)2245-6190-0Fax +49 (0)2245-6190-11Email Adresse: d.ernst@etn-evn.deWebseite: www.etn-ev.de
  • 9. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 9 von 15 Berichterstattung des ETN Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.:ETN Protest gegen Hundemord für die EM 2012 in der Ukraine - Treffen mit UFEA-Turnier-Direktorin Kiew Der „Europäische Tier – und Naturschutz e.V.“, der in den letzen Wochen als federführenderVerband auf den Massenmord an Hunden in der Ukraine aufmerksam gemacht hatte (ARD „Brisant“,RTL News, Sat1 News, Vox News) , reiste vom 16.-18.11.2011 nach Kiew, um offiziell bei derRegierung der Ukraine und der verantwortlichen Veranstalterin der Fußball EM 2012, der UEFA,gegen die illegale und inhumane Massentötung von Straßenhunden zu protestieren und umSoforthilfe bei „Neuter & Release“ Maßnahmen anzubieten. In Vorbereitung der EM 2012 werden inder Ukraine tausende Straßenhunde z.T. in fahrenden Krematorien lebendig verbrannt, vergiftet oderlebend in Massengräbern verschüttet.ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern führte dazu mit dem verantwortlichen UEFA-Turnierdirektor Markiyan Lubkivskyi in Kiew ein Gespräch, in dem sie ein sofortiges Ende der Tötungforderte, auf die Einhaltung des Ukrainische Tierschutzgesetz (2006 ) drang und klarstellte, dass fürden Fußball kein Blut fließen dürfe.Dabei anwesend waren von ETN e.V.–Seite eine Journalistin der DPA, eine unabhängigeDolmetscherin, Ukrainischen TV- Teams und die Ukrainische Tierschützerin Tamara Tarnawska.1. Maja von Hohenzollern führte dem UEFA-Turnierdirektor deutlich das Ausmaß des internationalenProtestes vor Augen, sie übergab ihm eine Petition mit 500 000 Unterschriften aus der ganzen Welt,berichtete über Demos und Boykottaufrufe für die EM 2012 in ganz Europa.2. Die ETN-Botschafterin forderte die UEFA zu einer klaren Stellungnahme auf der UEFA-Homepageauf, in der sie sich in aller Deutlichkeit von der Massentötung der Straßenhunde in der Ukrainedistanzieren soll. Maja von Hohenzollern kritisierte, das bisherige Fehlen einer solchen öffentlichenStellungnahme in dieser Form.3. Maja von Hohenzollern wies auf den bereits entstandenen Imageschaden für die UEFA, die EM2012, die Ukraine und vor allem für den Fußball hin und mahnte die UEFA an die friedliche und faireBotschaft des Sports sowie an die Vorbildwirkung auf Kinder und Jugendliche. Diese ist mit derillegalen und inhumanen Massentötungen von unschuldigen Straßenhunden wohl kaum vereinbar.4. Im Namen des ETN e.V. forderte sie die UEFA auf, ein Zeichen zu setzen und Straßenhunde-Projekte in der Ukraine zu unterstützen. So empfahl sie der UEFA als ersten Schritt dieStromrechnung i.H. von € 3000 der staatlichen Tierklinik, in der die Hunde gerade vor Kälte zittern,
  • 10. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 10 von 15zu übernehmen. Ebenso solle die UEFA das Shelter der Ukrainischen Tierschützerin TamaraTarnawska, in dem sich ca. 1600 Straßenhunde befinden, unterstützen.5. Maja von Hohenzollern riet der UEFA auch als gutes Zeichen, wenn Funktionäre und Spieler mitgutem Beispiel voran gehen und einen Straßenhund aus der Ukraine adoptieren würden.6. Die ETN-Botschafterin klärte über die Wichtigkeit von „Neuter & Release“ Maßnahmen, als daseinzig humane, legale und effektive Instrument zur Dezimierung der Straßenhunde-Population aufund bat die UEFA diese Maßnahmen gegenüber der Ukrainischen Regierung zu unterstützen. Majavon Hohenzollern wies darauf hin, dass das Töten der Straßenhunde gegen das bestehendeTierschutzgesetz der Ukraine verstößt und warnte davor finanzielle Interessen über das Wohlergehenund das Recht von Tieren zu stellen.Fazit:Das Gespräch verlief sehr freundlich, dennoch war es Markiyan Lubkivskyi deutlich unangenehm mitdem Thema konfrontiert zu werden. Die Übergabe der Petition und die Schilderung derEuropaweiten Protestaktionen haben ihm nachhaltig die Augen über die Tragweite der Situationgeöffnet und sichtbar erschreckt. Auf die Frage, ob ein Boykott der EM 2012 zu befürchten sei, sagtMaja von Hohenzollern, dass es längst Boykottaufrufe gäbe und dass sich die UEFA der Realitätstellen und handeln müsse. Die UEFA versicherte, dass die Tötung der Hunde nicht in ihrem Interessesei und dass sie diesbezüglich erneut mit der Ukrainischen Regierung sprechen wolle. MarkiyanLubkivskyi gab sich kooperativ und begrüßte den Einsatz des ETN e.V., er könne sich sogar eineKampagne seitens der UEFA für Straßenhunde vorstellen. Dies bleibt nachhaltig zu prüfen. EineStellungnahme auf der UEFA-Homepage wollte der Turnierdirektor trotz Nachdrucks von Maja vonHohenzollern dennoch nicht versprechen. Genauso wenig, wie die Unterstützung der Tierklinik oderdes Shelters von Tamara Tarnawska. Daher bleibt ein fader Beigeschmack, ob die UEFA tatsächlichaktive Hilfe leisten wird. Fakt ist, unser Protest und die Demos verfehlen ihre Wirkung nicht undhaben den Herren ganz schön zugesetzt. Der ETN e.V. wird die UEFA an ihre Zusagen erinnern unddiese einfordern. Darum sollten die Proteste weitergeführt werden.Quelle: http://www.etn-ev.de/news/meldungen/ukrainetreffen.htmlEuropäischer Tier- und Naturschutz e.V.Todtenmann 8 / Hof HuppenhardtD-53804 MuchDeutschlandTelefon +49 (0)2245-6190-0Fax +49 (0)2245-6190-11Email Adresse: d.ernst@etn-evn.deWebseite: www.etn-ev.de
  • 11. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 11 von 15 Grußwort aus dem Bundestag- Resolution des Ausschuss des Deutschen Bundestages für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verfasst
  • 12. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 12 von 15
  • 13. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 13 von 15 Petition von „Ärzte für Tiere e.V.“Am 22. November 2011 übergibt -stellvertretend für 140 Tierschutzvereine, die sich an dieser Aktionbeteiligen- eine Delegation in Brüssel, nachfolgende Forderungen in Form einer Petition an dieVorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Mazzoni.Die Petition wurde initiiert von „Ärzte für Tiere e.V.“. Mitglieder der Delegation sind Vertretervon „Ärzte für Tiere e.V.“ (Hans-Joachim Richter), „ETN e.V.“ (Maja von Hohenzollern und DieterErnst), „Pfotenhilfe Europa e.V.“ (Birgit Lewe) und „Robin Hood e.V.“ (Marion Löcker).Die EU-Kommission und das Parlament müssen bindende Rechtsvorschriften erlassen, die dasRecht der Straßentiere auf ein tiergerechtes Leben sichern.Wir fordern daher:  Verbot der Einrichtung von Tötungsstationen – unter welchen Tarnnamen auch immer  Verbot jeglicher medizinisch nicht indizierter Tötungen von Straßentieren  im Fall bestehender tiermedizinischer Indikationen die Anwendung von schmerzlosen Euthanasiemethoden  Einführung bindender staatlicher Impf- und Kastrationsprogramme  Einführung von (Mindest-) Standards für Tierheime  Überprüfung bestehender jagdrechtlicher Vorschriften, welche die leichtfertige Tötung von Heim- und Straßentieren zulassen  Verbot des Missbrauchs von Straßentieren für Laborversuche  Einführung von Heimtierzuchtgesetzen und Einschränkung kommerzieller Heimtierzucht  Einführung von Tierschutzunterricht an SchulenBegleitet wird die Petition durch europaweite Unterschriftensammlungen, die mittlerweile ca.150.000 Menschen unterschrieben haben. Diese Unterschriftensammlungen werden imFebruar/März 2012 an die SANCO (u.a. Tiergesundheit und Tierschutz) übergeben.Quelle: http://tierschutznews.ch/images/Petition_an_die_EU.pdfPetition an die EU.pdf
  • 14. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 14 von 15 Beispiel für weiteren Erfolg der europaweiten Proteste: Pressemitteilung von VIER PFOTEN:VIER PFOTEN und Stadt Lemberg unterzeichnen großes Sterilisationsprojekt zum Schutzder StraßenhundeFoto: VIER PFOTEN Projektleiterin und Oleh Synyutka, (1. Bürgermeister-Stellvertreter) bei derUnterzeichnungWien, 16.12.2012Nach den vielen Berichten über das massenhafte Vergiften, Erschlagen und sogar Verbrennen vonStreunerhunden im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine gab es ein schnelles Bekenntnis vonSeiten der Politik – die Hundetötungen wurden offiziell verboten. Nun hat die TierschutzorganisationVIER PFOTEN eine Vereinbarung für ein groß angelegtes Sterilisations- und Impfprojekt für dieStreunerhunde mit der Stadt Lemberg, Austragungsort von mehreren EM-Spielen, getroffen.In der Ukraine gibt es viele zehntausende, wahrscheinlich mehrere hunderttausende Straßenhunde.Bis vor kurzer Zeit wurden die Hunde einfach eingefangen und dann – meist grausam – getötet. Dochdie Anzahl der herrenlosen Tiere konnte dadurch nicht vermindert werden. Die einzige humane undnachhaltige Methode die Hundepopulation zu verringern, sind breit angelegteSterilisationsprogramme. Dadurch wird eine weitere Vermehrung der Tiere verhindert und die Hundewerden auch gegen Tollwut geimpft und in einer Datenbank registriert.„Wir haben nun einen Vertrag mit der Stadtregierung Lemberg geschlossen, damit VIER PFOTEN dieStreunerhunde der Stadt sterilisieren kann, außerdem werden lokale Tierärzte geschult und es gibtein langfristiges Konzept zur Regulierung der Streunerpopulation“, so VIER PFOTEN-Chef HelmutDungler. „Damit wird das Problem der Überpopulation nachhaltig gelöst, und zwar ganz im Sinne desTierschutzes.“Sobald es die Temperaturen zulassen, werden geschulte VIER PFOTEN-Teams die Straßenhundeeinfangen, medizinisch behandeln und sterilisieren. Danach werden die Tiere gegen Tollwut undandere Krankheiten geimpft und dann in ihren Revieren wieder freilassen. Die Vereinbarung mit derStadt Lemberg sieht vor, dass alle Hunde der Stadt so behandelt werden, um die Population zuregulieren. „Das ist ein großer Schritt für den Tierschutz in der Ukraine. Ich hoffe, dass sich baldweitere Städte für Sterilisationsprogramme entscheiden“, schließt Dungler.Quelle: http://www.vier-pfoten.at
  • 15. Presseinfos der Fairplay Regionalgruppe Köln/Bonn 17.12.2011 Seite 15 von 15Kontakt und weiterführende linksFairplay Regionalgruppe Köln/Bonn:Telefon: 02 21 / 2 91 20 84email: marionhoppen@aol.comFacebook: Fairplay Regionalgruppe Köln/BonnÜberregional:www.aktion-fair-play.jimdo.comFacebook: Aktion“Fair Play“-EM 2012 ohne TiermordeInfos zu Tierschutzorganisationen und Vermittlungen, mit denen Fair Play bereits zusammenarbeitet:ETN Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.www.etn-ev.deDTB Deutscher Tierschutzbund e.V.www.tierschutzbund.deFür Rumänien: Asociata AdorFacebook: Deutsche Support- und Infoseite Asociata Ador und die Botosani-Hunde

Related Documents