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Pressemeldung_ Reptil des Jahres 2011_Die Mauereidechse.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Das Reptil des Jahres 2011 - die Mauereidechse [http://www.lifepr.de?boxid=201644]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Pressemeldung_ Reptil des Jahres 2011_Die Mauereidechse.pdf

  • 1. Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. nach Bundesnaturschutzgesetz anerkannter Verband Mitglied WAZA – The World Association of Zoos and Aquariums und EUFORA – European Forum for Reptiles and AmphibiansDGHT • Postfach 1421 • 53351 Rheinbach Präsident Peter Buchert Vizepräsident Dr. Axel KwetDGHT Presseverteiler Vizepräsident Dr. Stefan Lötters Vizepräsident Holger Vetter Hauptschriftleiter Dr. Jörn Köhler Schatzmeister Wolfgang Schmidt Geschäftsführerin Silvia Macina Geschäftsführer Andreas Mendt Herausgeberin der Zeitschriften SALAMANDRA, MERTENSIELLA, ELAPHE, DIE EIDECHSE, IGUANA, RADIATA, AMPHIBIA, OPHIDIA und SEKRETÄR Rheinbach, Donnerstag, 18. November 2010Sperrvermerk: Samstag, 20.11.2010, 12:00 UhrPressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)Das Reptil des Jahres 2011 – die MauereidechseDie Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Mauereidechse (Podarcismuralis) zum Reptil des Jahres 2011 erklärt.Die 20 cm lange, äußerlich eher unscheinbare Eidechse ist eine tagaktive, sonnenliebende Art „imSchlepptau des Menschen“, die vor allem menschengemachte Lebensräume, wie Weinberge, Steinbrücheund Gleisanlagen, im warmen Südwesten Deutschlands besiedelt. Die Verbreitung der Mauereidechsewurde schon durch die Römer und den entlang des Rheins nach Norden expandierenden Weinbaugefördert – in neuerer Zeit auch durch die Deutsche Bahn, über deren Schienennetz die Art sich weiterausbreiten konnte. Obwohl die Mauereidechse in der Vergangenheit also von menschlichen Aktivitätenprofitiert hat, läuft sie nun Gefahr, diesen Boden wieder zu verlieren, sei es durch Aufgabe undIntensivierung des Weinbaus, durch den Abriss von Trockenmauern oder durch Bauprojekte aufstillgelegten Gleisanlagen. In der Roten Liste der Wirbeltiere Deutschlands wird die Art daher trotz ihrererstaunlichen Anpassungsfähigkeit in der „Vorwarnliste“ geführt – während andererseits auch dievielerorts eingeschleppten und expandierenden Populationen, deren genetischer Ursprung in Südeuropaliegt, ein naturschutzfachliches Problem darstellen.Unterstützt wird diese Aktion der DGHT von den österreichischen und schweizerischen FachverbändenÖGH und KARCH sowie vom NABU. Weitere Informationen finden Sie in dem beigefügten Flyer oderim Internet unter: http://www.dght.de.DGHT Geschäftsstelle • Postfach 14 21 • D-53351 Rheinbach / Wormersdorfer Straße 46-48 • D-53359 RheinbachTelefon (0 22 25) 70 33 33 • Fax (0 22 25) 70 33 38 • E-Mail: gs@dght.de • Internet: www.dght.de • USt-IdNr.: DE813920686Dresdner VR-Bank (BLZ 85090000) Konto 3514731003, IBAN: DE28850900003514731003, BIC: GENODEF1DRSPostFinance Schweiz Konto 30-19534-7 • P.S.K. Österreich (BLZ 60000) Konto 920 581 70

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