Deutschlandweit größte Studie zum unabhängigenFinanzdienstleistungsvertrieb zeigt: Berater stehenHonorarberatung aufgeschl...
verlässliches Bild des unabhängigen Finanzdienstleistungsvertriebs inDeutschland gezeichnet. Die Studie ist vom 7. Septemb...
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Pressemitteilung - Honorarberatung- 091117.pdf

[PDF] Pressemitteilung: Deutschlandweit größte Studie zum unabhängigen Finanzdienstleistungsvertrieb zeigt: Berater stehen Honorarberatung aufgeschlossen gegenüber [http://www.lifepr.de?boxid=132904]
Published on: Mar 4, 2016
Source: www.slideshare.net


Transcripts - Pressemitteilung - Honorarberatung- 091117.pdf

  • 1. Deutschlandweit größte Studie zum unabhängigenFinanzdienstleistungsvertrieb zeigt: Berater stehenHonorarberatung aufgeschlossen gegenüberOestrich-Winkel, 17.11.2009 Das Geschäftsmodell der Honorarberatung ge-winnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Gegenwärtig bietenca. 44% der Befragten Honorarberatungsdienstleistungen an, der Großteilallerdings nur als Ergänzung zum Provisionsgeschäft. Reine Honorarbera-tung wird lediglich von knapp 4% der Befragten angeboten. Allerdings signa-lisieren 44% der bereits heute fallweise Honorarberatung anbietenden Bera-ter die Bereitschaft, vollständig auf Honorarberatung umzusteigen. Die prin-zipielle Bereitschaft der bisher ausschließlich auf Provisionsbasis agierendenBerater, auch Honorarberatungsleistungen anzubieten, ist mit 69% als hocheinzustufen. Lediglich 9% der Befragten lehnen dies grundsätzlich ab. DieSkepsis gegenüber Honorarberatung ist vor allem auf die erhebliche Diskre-panz zwischen der Zahlungsbereitschaft der Kunden und der beraterseitigals betriebswirtschaftlich notwendig angesehenen Stundensatzhöhe zurück-zuführen. So wird die kundenseitige Honorarzahlungsbereitschaft von 72%der Befragten auf weniger als € 100 pro Stunde geschätzt. Als weitere Ein-trittsbarriere sehen die Befragten die mangelnde Nachfrage und Akzeptanz(74%) sowie einen erwarteten Ertragsrückgang (45%). Bei der Verrechnungvon Provisionseinahmen existieren signifikante Unterschiede zwischen rei-nen Honorarberatern und solchen, die Honorarberatung nur fallweise anbie-ten. Während eine vollständige Auskehrung von Produktprovisionen an Kun-den nur bei 18% der fallweise Honorarberatung anbietenden Berater erfolgt,ist dies bei 66% der reinen Honorarberater der Fall.Hintergrundinformationen zur StudieDiese Erkenntnisse gehen aus der Studie „Die Zukunft des unabhängigenFinanzdienstleistungsvertriebs in Deutschland“ hervor, die vom PFI PrivateFinance Institute der European Business School durchgeführt wurde.Im Rahmen der praxisnahen und interdisziplinären Forschung des PFI Priva-te Finance Institute steht der unabhängige Finanzdienstleistungsvertrieb mitseiner Vielzahl an Geschäftsmodellen und unterschiedlichen regulatorischenZulassungsvoraussetzungen im Forschungsfokus. In der öffentlichen Dis-kussion finden sich derzeit zahlreiche undifferenzierte und pauschalisierteAussagen, welche in der Regel einer fundierten empirischen Datenbasis unddamit einer soliden, zuverlässigen Datengrundlage entbehren.Aufgrund dieser Tatsache hat das PFI Private Finance Institute die deutsch-landweit größte Studie zum unabhängigen Vertrieb in der Finanzdienstleis-tungsbranche durchgeführt. Die Untersuchung ist auf reges Interesse in derBranche gestoßen und wurde durch zahlreiche Berufsverbände, Branchen-medien und Marktteilnehmer aktiv unterstützt. Mit insgesamt 1.400 vollstän-dig ausgefüllten Online-Fragebögen wird erstmalig ein repräsentatives sowie Seite 1 von 2
  • 2. verlässliches Bild des unabhängigen Finanzdienstleistungsvertriebs inDeutschland gezeichnet. Die Studie ist vom 7. September bis zum 18. Okto-ber 2009 auf der Studienwebsite www.ebs-umfrage.de durchgeführt worden.Zentrale Inhalte der Befragung waren neben der Thematik der Honorarbera-tung auch Beratungs- und Geschäftsmodelle im unabhängigen Finanzdienst-leistungsvertrieb, Auswirkungen der Finanzmarktkrise sowie der Umgang mitVeränderungen im regulatorischen Umfeld.Die detaillierte Studiendokumentation kann ab Mitte Januar bei der Studien-leitung bezogen werden. Für Rückfragen zur Studie und den Bezug einerKurzzusammenfassung wenden Sie sich bitte an:Dr. Ralph Jakob Prof. Dr. Rolf TilmesWissenschaftlicher Direktor Dekan European Business School (EBS)PFI Private Finance Institute Wissenschaftlicher LeiterEuropean Business School (EBS) PFI Private Finance InstituteHauptstr. 31 Hauptstr. 3165375 Oestrich-Winkel 65375 Oestrich-WinkelTel.: 06723-8888-0 Email: rolf.tilmes@ebs.eduFax: 06723-8888-293Email: ralph.jakob@ebs.eduDas PFI Private Finance Institute und der Stiftungslehrstuhl für Private Fi-nance & Wealth Management der European Business School in Oestrich-Winkel gehören zu den führenden deutschen Forschungs- und Bildungsein-richtungen im Bereich der nachfrageorientierten Wealth Management-Forschung mit Schwerpunkten in den Bereichen Private Finance, PrivateWealth Management und Financial Planning.Die Durchführung der Studie zur „Zukunft des unabhängigen Finanzdienst-leistungsvertriebs“ ist mit freundlicher Unterstützung der European Bank forFund Services, Fidelity International, Franklin Templeton Investments undStandard Life erfolgt. Seite 2 von 2

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